Tagung vom 30.7.-31.7.2002

PISA und die Folgen: Multimedia in der Schule

Workshop in der IWFDie PISA-Studie hat gezeigt: Schule und Bildung muss sich wandeln. Zukünftig bestimmt der Computer immer stärker den Schulalltag. Dies erfordert vom Lehrer neue Fertigkeiten. Fortbildung und Hilfe tut Not.

Im Rahmen einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Maßnahme "InfoSchul" führte die IWF Wissen und Medien in Göttingen eine Lehrer-Fortbildung mit ihrer DVD-Produktion "Ökosystem Wald" durch. Das Besondere daran: Jede Schule war durch einen Biologie-Lehrer und den zuständigen Betreuer für das Schulnetzwerk vertreten. So wurde gleichzeitig Fachinhalt und die optimale technische Verteilung der Medien geschult.

Mittlerweile hat praktisch jede Schule einen Internetanschluss. Ein für die Schule optimiertes Internet-Redaktionssystem ermöglicht damit, auch zwischen Schulen Unterrichtsmaterialien, Arbeitsblätter und Anwendungstipps auszutauschen. Damit bietet der computergestützte Unterricht völlig neue Chancen für eigenständiges und vielfältiges Lernen in schulübergreifenden Partnerschaften. Beteiligt waren Gymnasien aus Hermannsburg, Bad Essen, Dortmund, Pinneberg, Münster und Uelzen. Die Teilnehmer erprobten die mit dem Comenius-Siegel ausgezeichnete DVD und erlernten den praktischen Umgang mit dem Redaktionssystem. Am Gymnasium Duderstadt läuft das System bereits im Regelbetrieb (http://www.egd-online.de/).

 


Tagung vom 9.-12.1.2002

Fit in Neuen Medien - Lehrerfortbildung in der IWF

Lehrerfortbildung"Von DigitalVideo bis PowerPoint - aufnehmen, bearbeiten, präsentieren", so lautete das Motto eines viertägigen Intensivkurses in der IWF. Acht Lehrerinnen und Lehrer der Sek. II Lehrerfortbildungaus mehreren Bundesländern hatten im Januar 2002 Gelegenheit, sich intensiv mit den Möglichkeiten neuer Medien auseinander zu setzen. Der Kurs wurde möglich durch Projektmittel, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen ihrer InfoSchul-Fördermaßnahme "Nutzung elektronischer und multimedialer Informationsquellen in Schulen" zur Verfügung stellte.

Die Praxis stand ganz im Mittelpunkt: Die Teilnehmer nahmen Videobilder am Mikroskop auf, bearbeiteten sie an Multimediarechnern und fügten sie in eine PowerPoint-Präsentation ein. Am Ende konnte jeder "seine" Produktion auf CD mit nach Hause nehmen. Gerade das Trainieren der vollständigen "Wertschöpfungskette" von der Aufnahme bis zur fertigen CD mit allen dafür notwendigen Geräten und Software/Programmen macht den Wert eines solchen IWF-Kursangebots aus.

Für die IWF-Kursleiter ist das optimale Ineinandergreifen aller Komponenten notwendige Voraussetzung für ihre tägliche Berufspraxis. So können sie unmittelbar ihr Expertenwissen weitergeben. Manch wertvollen Tipp zur "Wiederbelebung störrischer Computer" konnten die Lehrerinnen und Lehrer mitnehmen. Mit dem intensiven Umgang verlor sich rasch eine eventuell vorhandene Technikscheu. Oftmals stehen Lehrer ja Schülern gegenüber, deren Computerkenntnisse viel weiter entwickelt sind. Dagegen konnte sich im Kurs Medienkompetenz entwickeln, ein vielbeschworener Begriff, wenn es darum geht, Bildung und Schule zukunftsfähig zu machen. Die Kursergebnisse werden sicherlich den zukünftigen Schulunterricht beleben.